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Oblivion

9,5/10 - MK

AESMA DAEVA

THE THALASSA MIXES (26:15 min.)

EIGENPRESSUNG / US-IMPORT

Knapp ein Jahr nach der Veröffentlichung von „Dawn Of The New Athens“ melden sich Aesma Daeva mit einer neuen 4-Track-EP zurück, die erneut die Ausnahmestellung dieser, wie sich selbst bezeichnen, symphonischen Metal-Band untermauert, denn eine perfektere Symbiose aus Gothic Metal mit Sopran-Gesang und klassischen Arrangements und Einflüssen wird man kaum finden. Langweiler wie Haggard sollten sich von der Klasse und den songschreiberischen Fähigkeiten der Band aus Minneapolis eine Scheibe abschneiden, denn in Sachen spannungsgeladenem Songaufbau, kompositorischer Extraklasse im Zusammenwirken der unterschiedlichen Stilelemente sowie einer lebhaften und kraftvoll transparenten Produktion macht Aesma Daeva kaum jemand etwas vor. Auch die Klasse von Lori Lewis, die sich mit ihrer klassisch geschulten, aber dennoch sehr vielseitigen Stimme wohltuend vom Gros der singenden Konkurrenz abhebt, macht den Unterschied. Alleine ihr fantastischer Gesang auf „The Garden I Long For“ ist der pure Ohrenschmaus und rechtfertigt den Kauf der EP, die zu allem Überfluss noch mit einem erstklassigem Artwork aufwartet. Dass Aesma Daeva nach der Veröffentlichung ihres Debüts in Europa kein Bein mehr auf die Erde bekommen ist für mich nach wie vor unbegreifbar, bedenkt man, welch talentfreie Bands heutzutage alles ihre Alben auf gestandenen Plattenfirmen veröffentlichen. Kontakt zu Mastermind John Prassas gibt’s unter:


9,5/10 - MK